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Hier sind unsere Antworten:

Themenübersicht

Wer wir sind

  • Wir sind Christen. Wir glauben an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wie er uns im Alten und Neuen Testament bezeugt ist. Die Bibel ist der Maßstab für unsere Lehre und unser Leben.
  • Wir sind evangelisch. Ebenso wie die Kirchen der Reformation bekennen auch wir Jesus Christus als den Sohn Gottes, als unseren Herrn und als den Retter der Welt, welcher uns allein aus Gnade und allein durch den Glauben vor Gott gerecht gemacht hat.
  • Wir sind eine Freikirche. Seit unserer Entstehung treten wir für die Religions- und Gewissensfreiheit ein und befürworten die Trennung von Staat und Kirche. Unseren Haushalt bestreiten wir aus den freiwilligen Beiträgen unserer Mitglieder.
  • Wir sind eine Gemeinde von gläubig getauften Menschen. Die Taufe geschah aufgrund einer bewusten persönlichen Entscheidung eines jeden Einzelnen und seines Bekenntnisses zu Jesus Christus.
  • Wir gehören als Ortsgemeinde zur AGB und zum BEFG. Obwohl wir als Ortsgemeinde selbstständig sind, wollen wir nicht unabhängig voneinander sein. Wir wissen uns von Gott mit den anderen Gemeinden gleicher Lehre zusammngeführt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden

Die Arbeitsgemeinschaft der Brüdergemeinden (AGB) wurde 1980 gegründet. Sie ist keine eigene Kirche oder Freikirche, sondern ein Arbeitsorgan der Brüdergemeinden in Deutschland. Die AGB unterhält eine Verwaltungsstelle in Leipzig. Sie bietet den Brüdergemeinden eine notwendige rechtliche Ordnung und unterstützt sie bei gemeindeübergreifenden Aufgaben. Die Unterstützung geschieht z.Bsp. durch eine Koordination der Zusammenarbeit, durch übergemeindliche Informationen, Beratung, Begleitung und/oder finanzieller Hilfe. Dabei bleibt die Selbständigkeit jeder Ortsgemeinde garantiert.
Die Organe der AGB sind die Jahresversammlung, in der alle Gemeinden durch Delegierte vertreten sind, und ein von der Jahresversammlung gewählten Vorstand. Für die operativen und administrativen Aufgaben gibt es eine Geschäftsführung.
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Der Bund Ev.--Freikirchlicher Gemeinden

Der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R. (BEFG) ist die größte deutsche Freikirche. Hierin haben sich viele Ortsgemeinden der Baptisten und der Brüdergemeinden zusammengefunden.
Die Leitungsstruktur des BEFG ist wie folgt aufgebaut:
- Oberstes Entscheidungsgremium ist der Bundesrat, der sich aus den Delegierten von Gemeinden, Vereinigungen, Einrichtungen, Werken u.a. zusammensetzt.
- Das Präsidium des BEFG wird vom Bundesrat gewählt und leitet den Bund. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, einen Stellvertreter, einen Vertreter der Brüdergemeinden und weiteren Beigeordneten.
- Für operative und administrative Aufgaben der Leitung hat das Präsidium die Mitglieder der Bundesgeschäftsführung berufen, wie einen Generalsekretär, einen kaufm. Geschäftsführer und die Leiter der Dienstbereiche Gemeindeentwicklung, Jugend, Mission und des Theologischen Seminars.
- Jede Ortsgemeinde ist für ihre Belange selbst zuständig und organsiert ihre Anliegen selbständig. In der Gemeinde ist die Versammlung der Mitglieder das Entscheidungsgremium. Hier werden Grundsatzentscheidungen zu Finanzen, Personal, Zielen u.a. getroffen. Eine berufene Gemeindeleitung (manchmal auch Älteste, Leitungskreis, verantwortliche Brüder genannt) führt die operativen Aufgaben innerhalb der Ortsgemeinde aus. Die Ortsgemeinden einer geografischen Region sind in Verbänden (Vereinigungen) zusammengeschlossen.
- Einmal im Jahr findet eine synodale Zusammenkunft der Vertreter aller Ortsgemeinden und der weiteren Werke des Bundes zu einer Generalversammlung (Bundeskonferenz) zusammen, um über grundlegenden Fragen, die alle Gemeinden betreffen, zu entscheiden.
Weiteres zur Geschichte des BEFG befindet sich hier.
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Die Brüdergemeinden und ihre Wurzeln

Die Brüdergemeinden sind eine Freikirche und keine Sekte. Das heißt: Die Grundlage unseres Glaubens ist allein die Bibel, auch Heilige Schrift oder Wort Gottes genannt. Wir erheben keine Kirchensteuer, die vom Staat eingezogen wird. Wir finanzieren unsere Arbeit allein aus freiwilligen Spenden unserer Mitglieder. Wir sind somit unabhängig von staatlichen Einrichtungen, Behörden und Förderungen.

Die ersten Brüdergemeinden entstanden in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie sind ein Teil der großen Erweckungs- und Gemeinschaftsbewegung, welche bis auf die Zeit der Reformation zurück gehen. Im 18. und 19 Jahrhundert entwickelten sich in Deutschland sowohl innerkirchliche "Gemeinschaften" als auch "freikirchliche" Gruppen. Damals beschäftigte viele Christen unter anderem die Frage nach der Einheit der Gemeinde Jesu Christi. Aus diesem Suchen heraus entstsand die Brüderbewegung. Zuerst in England und später in Deutschland. Eigentlich wollte man damals nicht eine neue freikirchliche Gruppe bilden, sondern die Einheit der Gemeinde Jesu Christi bezeugen. Dies geschah und geschieht besonders bei der Feier des "Abendmahls" bzw. bei der "Mahlfeier".

Heute gibt es die Brüdergemeinden in ganz Deutschland, und in vielen anderen Ländern der Erde. In einigen Ländern, wie Argentinien, Italien, Neuseeland, Spanien, Rumänien und in Teilen von Westafrika und Südindien, sind sie die stärkste evangelikale Gemeindegruppe.
Von den Brüdergemeinden sind bis heute viele Impulse in andere evangelikale Gemeinden, Gruppen und christliche Werke ausgegangen.
(Quelle: "Zur Zeit 2004")

Hier gibt es weitere Informationen zur Geschichte und Gegenwart der Brüdergemeinden.
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Das Profil der Brüdergemeinden

"Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder." (Die Bibel - Mt 23,8)
Diese Aussage unseres Herrn Jesus Christus prägt uns als Brüdergemeinden. Das bruderschaftliche Prinzip zeigt sich vor allem in der gemeinschaftlichen Leitung und Gestaltung der Gemeinden und ihrer Zusammenkünfte.

Die Brüdergemeinden sind ...
- schriftgebunden. In Fragen der Lehre, des Lebens und der Gemeindepraxis stützen sie sich auf das Wort Gottes, die Bibel. Daraus enstehen wichtige Erkenntnisse, z. Bsp. wie der Glaube heute gelebt werden kann oder wie die Gemeinde funktioniert. Nicht Tradition und Dogmen stehen bei uns im Vordergrund, sondern das neutestamentliche Gemeindebild in seiner zeitgemäßen Übersetzung.
- bruderschaftlich geleitet. Jesus ist das Haupt der Gemeinde. Er hat Hirten (Älteste) und Diakone berufen, die die Gemeinde leiten sollen. Die Leiter stehen in der Regel im Berufsleben und führen entsprechend ihren Gaben die Leitungsaufgabe in der Gemeinde meist ehrenamtlich durch. Dadurch ist die Leitung lebensnah.
- gabenorientiert. Gott hat jedem wiedergeborenen Christen mindestens eine Gabe gegeben, die er in das Gemeindeleben einbringen kann. In den Brüdergemeinden werden die Gaben geweckt, gefördert und eingesetzt. So entsteht Vielfalt im Dienst und im Lob Gottes. Durch die Mitarbeit vieler Einzelner kann sich die Gemeinde weiter entwickeln.
- selbständig. Jede Ortsgemeinde ist autonom in Struktur und Führung. Das macht sie unabhängig von großen schwerfälligen Organisationen. Dennoch pflegen die einzelnen Gemeinden einen intensiven Austausch untereinander. Sie unterhalten mehrere unabhängige Glaubenswerke der Mission, Diakonie und der Literaturarbeit.
- missionarisch aktiv. Innerhalb einer Gemeinde sind immer genügend Gaben vorhanden, um in der näheren Umgebung zu evangelisieren oder in fernen Ländern zu missionieren. Das führt zu gesundem Wachstum vor Ort oder weltweit.
- christozentrisch. Die Gläubigen in den Brüdergemeinden feiern sonntags das Mahl des Herrn. Dabei erinnern sie sich an die durch Jesus Christus vollbrachte Erlösung.
- ein Teil der weltweiten Gemeinde Jesu. Brüdergemeinden sind attraktiv sowohl für Nichtgläubige als auch für motivierte Christen. Als Christen innerhalb der Brüdergemeinden wissen wir uns mit allen anderen wahren Christen auf der Erde in Jesus Christus verbunden.
(Quelle: "Zur Zeit 2003")
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Was bedeutet das Fisch-Symbol?

Fischsymbol

Im Zusammenhang mit Christen und dem Christentum begegnet man öfters einen Fischsymbol.
Es stellt sich die Frage: Was bedeutet dieses Symbol?
Vor ca. 2000 Jahren benutzten die ersten Christen den Fisch als ein geheimes Erkennungszeichen. Das griechische Wort für "Fisch" heißt "ICHTHYS" und ist gleichzeitig ein Akronym, ein Kürzel, für: Jesus Christus, der Gesalbte, er ist Gottes Sohn und unser Retter.

I Ι ΕΣΟΥΣ  (Jesous) = Jesus
CH Χ ΡΙΣΤΟΣ  (Christos) = der Gesalbte
TH Θ ΕΟΥ  (Theou) = Gottes
Y Υ ΙΟΣ  (Hyos) = Sohn
S Σ ΟΤΕΡ  (Soter) = Retter

Um diesen Jesus, von dem die Bibel sagt: “So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn (= Jesus) gab, damit alle, die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.” geht es bei uns Christen. Er bestimmt unser ganzes Leben.
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Wie kann ich Christ werden?

Dies ist eine sehr persönliche Frage, die am besten in einem persönlichem Gespräch zu beantworten ist!
Hier erfolgt nur eine kurze Antwort, welche den Prozess des Christwerdens in 6 Punkten kurz zusammenfasst:

Einleitung:

    Ebenso wie es Naturgesetze gibt, die im chemischen, physikalischen oder einem anderen Bereich gelten, gibt es auch für den geistlichen Bereich Grundsätze, die unser Verhältnis zu Gott bestimmen.

1. Punkt:

    Gott liebt Sie und hat einen Plan für Ihr Leben. Gott möchte, dass Sie ein sinvolles Leben haben.

2. Punkt:

    Der Mensch ist von Gott getrennt. Deshalb kann er, von sich aus, die Liebe und den Plan Gottes für sein Leben weder erkennen noch erfahren. Der Mensch wurde erschaffen, um in der Gemeinschaft mit Gott zu leben. In seinem Eigenwillen entschied er sich jedoch gegen den Schöpfer und wählte einen eigenen, von Gott unabhängigen Weg. Die Gemeinschaft mit Gott ist somit zerstört. Dieser menschliche Eigenwille, den die Bibel als Sünde bezeichnet, ist durch eine Haltung aktiver Auflehnung oder passiver Gleichgültigkeit gegenüber Gott gekennzeichnet. Der Mensch ist dadurch von Gott getrennt. Zwischen beiden besteht eine tiefe, unüberwindbare Kluft. Viele Menschen sind ständig bemüht, Gott zu begegnen oder ein sinnerfülltes Leben zu haben. Aber alle diese eigenen Anstrengungen, wie z. B. ein gutes Leben, die Beschäftigung mit den Philosophien oder den Religionen dieser Welt u.a., sind vergeblich. Die Frage ist: Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

3. Punkt:

    Gott hat durch sein eigenes Handeln einen Ausweg aus dieser Situation geschaffen. Er sandte seinen Sohn, Jesus Christus, zu uns auf die Erde und lies ihn, stellvertretend für uns, am Kreuz sterben. Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tod wieder auferweckt. Damit hat Jesus die Verbindung zwischen uns Menschen und Gott wieder hergestellt. Er ist der einzige Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zu Gott als nur durch ihn. Wie Sie auf diese Tatsache reagieren, dass ist ihre Entscheidung!

4. Punkt:

    Die richtige Konsequenz aus den bisherigen Punkten ist, dass sie Jesus Christus durch eine Einladung (Gebet1) als Erlöser und persönlichen Herrn für ihr eigenes Leben annehmen. Dadurch können sie die Liebe Gottes und Gottes Plan für ihr Leben erfahren. Jesus Christus als Herrn anzunehmen, das bedeutet auch, dass Gott ihr Leben ab jetzt umgestaltet. Den Ansprüchen Gottes nur intellektuell zuzustimmen, ist ebenso unzureichend, wie eine bloße Gefühlsregung zu haben. Dies alles hat Konsequenzen!

    1 (Beten bedeutet, mit Gott zu reden. Hierbei kommt es nicht auf gut formulierte Worte und Sätze an, sondern auf ihre ehrliche Einstellung, denn Gott kennt sie. Mit folgenden Worten können sie ihr Gespräch mit Gott beginnen:
    "Herr Jesus Christus, ich brauche dich. Ich habe gegen dich gesündigt. Ich öffne dir jetzt mein Leben und bitte dich, mein persönlicher Herr und Erlöser zu sein. Vergib mir alle meine Schuld. Bitte übernehme ab sofort die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie Du mich haben willst. Amen. [= So soll es sein.]")

5. Punkt:

    Haben Sie Jesus Christus in Ihr Leben eingeladen? Doch auf Grund welcher Autorität können sie wissen, daß Gott Ihr Gebet gehört hat? Im Wortes Gottes, der Bibel, ist uns versichert, dass jeder der Gott anruft, von ihm auch erhört wird. Wichtig ist jetzt noch, in einem Gebet Gott danke zu sagen!
    (Quelle für den 1. bis 5. Punkt: "Die vier geistlichen Gesetze")

Wie geht es weiter?

    Ein neues Leben bringt Veränderungen mit sich. Ihr Verhalten sollte ab jetzt vom Grundsatz bestimmt sein: Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten, wie dich selbst.

    Und was ist mit den eigenen Gefühlen? Entscheidend ist die Verheißung Gottes, dass sie ab jetzt, aus der Sicht Gottes, ein neues Leben haben und nicht ihr Gefühl.

    Übrigens: Als Christ ist man kein Einzelgänger oder Einzelkämpfer. Ein Christ braucht immer die Gemeinschaft mit anderen Christen in einer örtlichen Gemeinde. Weitere Christen bzw. eine Gemeinde finden Sie bestimmt in ihrer näheren Umgebung.
    Auch sollten sie sich weiter entwickeln. Hilfreich dabei ist es, in der Bibel, dem Wort Gottes an uns, zu lesen. Die Bibel finden online im Internet.

Einige Bibelübersetzungen finden sie unter der Seite Links.
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